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Jedem Ende wohnt ein neuer Anfang inne Sargmaler Alfred Opiolka und Bestatterin Josephine Meßmer bei isarboteART
Dass jedem Ende ein neuer Anfang inne wohnt, zeigt die Ausstellung von Sargmaler Alfred Opiolka, der mit seinen bemalten Särgen und Urnen neue Wege beschreitet. Für Alfred Opiolka (www.SARGLADEN.com) ist Grün, weil sie die Farbe der Hoffnung ist, auch die Farbe des Todes. Seine Särge und Urnen sind in freundlichen hellen Tönen mit Blumen aller Art bemalt. Die Gäste der Vernissage und auch die Besucher der Redaktion lassen sich gerne davon überzeugen, dass der Tod nicht das Ende ist, sondern ein würdevoller und freudiger Akt des Übergangs, den man entsprechend gestalten müsse. Deshalb, so Opiolka, bemale er auch seine Särge lichtüberflutet und nicht im tristen Trauerschwarz. In seiner kurzen Erläuterung forderte er eine neue würdevolle Beerdigungskultur, in der es zum Beispiel nicht mehr passieren dürfe, dass bei der Aufbahrung neben dem Sarg der Putzeimer stehe. Der Tote müsse freudig, pietätvoll und seinen Wünschen entsprechend auf seinem Weg begleitet werden. Ins selbe Horn stieß auch die Bestatterin Josephine Meßmer (www.bestattung-messmer.de), die individuell gestaltete Urnen präsentierte und von ihrer Lebens- bzw. Sterbephilosophie erzählte, bei der der Tote im Mittelpunkt steht und bei dessen Beerdigung es ruhig einmal fröhlich zu gehen könne. Sie versuche, so weit wie möglich allen Wünschen zu entsprechen, auch wenn sie da schon mal die deutschen Vorschriften etwas dehnen müsse. Meßmer zur Vernissage: „Der Abend hat mir sehr gut gefallen. Die Gäste waren Menschen, die sich wirklich mit dem Tod und dem Sterben auseinandersetzen. Ich habe sehr gute Gespräche führen können und den Leiter der städtischen Bestattung habe ich endlich einmal persönlich kennenlernen dürfen. Ich finde es gut, diesen Tag zusammen mit Herrn Opiolka und Ihnen gemacht zu haben. Dank Ihnen und Ihrem Mann für die gute Vorbereitung.“ Opialka und Meßmer, zwei Vertreter einer Beerdigungskultur, die neue Wege gehen und ihr ein zeitgemäßes Gesicht geben – zwei Menschen, die eine Berufung haben. Die außergewöhnliche Ausstellung ist noch bis 25. Oktober bei isarboteART in der isarbote.de-Redaktion in der Plinganserstraße 32/Gartenhaus zu sehen, täglich zu den Redaktionszeiten von 9 bis 13 Uhr und von 14 bis 17 Uhr sowie nach Absprache unter Tel. 089-7212100.
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